Speicherstadtmuseum Am Sandtorkai 36, 20457 Hamburg Tel. 040 / 32 11 91, Fax 040 / 32 13 50
Anfahrt
U-Bahnline U 3 bis Baumwall, von dort 5 Minuten zu Fuß Metrobus 3 und 4 bis Haltestelle Auf dem Sande in der Nähe von Miniatur Wunderland, Hamburg Dungeon und Gewürzmuseum Spicy’s
Ausstellungsaufbau
Die Ausstellung hat folgende Schwerpunkte:
Baugeschichte der Speicherstadt Erläutert werden der Abbruch der ehemaligen Wohnviertel auf den Elbinseln Kehrwieder und Wandrahm und die Errichtung der Speicherstadt als Zollfreihafengelände in 3 Bauabschnitten in den Jahren 1885 bis 1927.
Typische Lagergüter und Berufe in der Speicherstadt Dargestellt wird, wie seinerzeit hochwertige Importgüter wie Kaffee, Tee, Kakao, Kautschuk, Tabak gelagert, bemustert, sortiert und teilweise auch weiterverarbeitet wurden. Unter anderem wird auch die Geschichte des Hamburger Kaffee- und Teehandels veranschaulicht (Originalinventar einer Probierstube für die Verkostung von Tee). Typische Berufe wie der Ewerführer (transportiert im Lastkahn – der Schute – Güter vom Frachter zu und von den Speichern über die Fleete) und die Quartiersleute (Lagerhalter, die Waren für Dritte lagern) werden vorgestellt.
Sonderveranstaltungen
Das Speicherstadtmuseum führt regelmäßig Sonderveranstaltungen durch:
- Teeverkostungen
- Krimilesungen
- Öffentliche Führungen durch die Speicherstadt mit Besuch der Ausstellung (etwa 1,5 Stunden, jeweils sonntags um 9.30 Uhr)
- Entdeckertouren für Familien
Geschichte
Das Speicherstadtmuseum wurde 1995 als privat betriebene Außenstelle des Museums für Arbeit eröffnet und hat seinen Ursprung in der Ausstellung „Speicherstadt – Baudenkmal und Arbeitsort seit über 100 Jahren“ (1988 erstmalig gezeigt). Das Museum residierte bis Oktober 2011 auf dem 3. und 4. Boden eines Speichers aus dem Jahre 1896 am St. Annenufer 2. Aus Feuerschutzgründen wurde dieser Ort, der einen besonderen Reiz des Museums ausmachte, im Oktober 2011 verlassen. Seitdem ist das Museum Am Sandtorkai 36 im Erdgeschoss des Blocks I aus dem ersten Bauabschnitt der Speicherstadt zu finden, hier ist es heller und großzügiger.
Internetseite des Museums
http://speicherstadtmuseum.de
Preise und Öffnungszeiten
Eintrittspreise für Einzelbesucher 3,50 €/ermäßigt 2,50 € Schüler (allgemeinbildende Schulen) 2,00 Euro, Kinder unter 6 Jahre frei
für Inhaber von Rabattkarten und Gruppen (ab 10 Pers.) 3,00 €/ermäßigt 2,00 € Schüler (allgemeinbildende Schulen) 1,50 €
1. April bis 31. Oktober: Mo–Fr 10–17 Uhr, Sa, So + Feiertage 10–18 Uhr
1. November bis 31. März: Di–So 10–17 Uhr
Gruppenführungen und privat gebuchte Verkostungen sind auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten möglich
Einzelheiten unter http://speicherstadtmuseum.de/start/kontakt.html
Service
Shop „Kaffeeklappe“ für eine Kaffeepause und Snacks
Mein Eindruck
Das Speicherstadtmuseum nennt sich „Museum zum Anfassen“. Besucher können daher ausgestellte Geräte grundsätzlich in die Hand nehmen. Es gibt viele Texttafeln und Fotos und einzelne Originalexponate. Die Präsentation ist eher frontal, wenig Interaktives, keine Filme, Videos oder Animationen, kein Audioguide o.ä. Eine Besuchszeit von 0,5 bis 1 Stunde ist ausreichend. Stand: Oktober 2011
Fotos
http://speicherstadtmuseum.de/galerie/galerie2.html http://www.stephan-krahn.de/2011/03/27/im-speicherstadtmuseum-in-hamburg/
Stand: November 2011
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